Der Dornteufel
Der Dornteufel
Der Dornteufel ist eine Agamenart, die in der australischen Wüste lebt. Körper, Beine und Schwanz sind mit großen, harten Stachelschuppen besetzt. Wie zwei Hörner sitzen die beiden größten Stacheln direkt über den Augen. Die Körperstacheln sollen vermutlich Angreifer abschrecken. Der Dornteufel ist nicht giftig. Seine Stacheln helfen ihm bei der Tarnung. Auf den ersten Blick sieht er aus wie ein verwelktes Blatt. Seine relativ lagen Beine schützen seinen Körper vor dem heißen Wüstensand. Um Flüssigkeit aufzunehmen, hat der Dornteufel ein raffiniertes System entwickelt. Seine Haut ist von Furchen durchzugen, die sämtliche Flüssigkeit direkt in seinen Mund leiten. So kann er zum Beispiel den morgentlichen Tau aufnehmen. Er kann auch Trinken, indem er ein Bein ins Wasser taucht. Ansonsten ernährt sich der Dornteufel hauptsächlich von Ameisen. Er kann 45 Ameisen pro Minute verschlingen.
Der Axolotl
Der Axolotl
Der Axolotl ist ein mexikanischer Schwanzlurch. Der Name stammt aus der aztekischen Sprache – zusammengesetzt aus Atl (Wasser) und Xolotl (Aztekengott) – und bedeutet in etwa „Wassermonstrum“. Die Art kommt heute nur noch in zwei Seen in der Nähe von Mexiko-Stadt vor. Eine Besonderheit der Axolotl ist, dass sie nie richtig erwachsen werden. Wegen eines angeborenen Schilddrüsendefekts, bleibt die sogenannte Metamorphose aus. So verbringen die Axolotl ihr gesamtes Leben als Larve. Eine interessante Eigenschaft der Axolotl ist ihre Fähigkeit, verletzte oder zerstörte Gliedmaßen, Organe und sogar Teile des Gehirns und Herzens wiederherstellen zu können. Wildlebende Axolotl ernähren sich von Krebstieren, Insektenlarven, kleinen Fischen, sowie Jungtieren von anderen Lurchen. Auch der Nachwuchs der eigenen Art gehört zu ihrer Nahrung. Die Tiere sind nachtaktiv, bevorzugen kühle, sauerstoffreiche Wasserverhältnisse und halten sich am Gewässergrund auf.
Der Nasenaffe
Der Nasenaffe
Der Nasenaffe ist eine Primatenart, die ausschließlich in Indonesien, auf der Insel Borneo vorkommt. Nasenaffen erkennt man sofort an ihrer großen, gurkenförmige Nase, die allerdings nur die Männchen besitzen. Der genaue Sinn der großen Nasen ist nicht bekannt, möglicherweise dienen sie dazu attraktiver zu erscheinen: je größer die Nase, desto besser die Chancen bei den Weibchen. Sie leben im Regenwald, niemals weit vom Wasser entfernt. Nasenaffen sind ausgezeichnete Schwimmer, die oft direkt von den Bäumen ins Wasser springen und 20 m tauchen können. Sie gelten als die besten Schwimmer unter allen Primaten. Nasenaffen leben in Gruppen von 10 bis 30 Tieren. Zur Nahrungssuche und zur Nachtruhe schließen sich oft mehrere Gruppen zu Verbänden zusammen. Ihre Nahrung besteht aus Blättern, Blüten und Früchten.
Der Koboldmaki
Der Koboldmaki
Die Koboldmakis gehören zu den Primaten und kommen auf den südostasiatischen Inseln vor. Es sind kleine Tiere, die zwischen 9 und 16 cm groß werden. Ihr Schwanz ist mit 13 bis 28 Zentimetern nahezu doppelt so lang wie ihr Körper. Sie leben auf Bäumen und sind nachtaktiv. Tagsüber schlafen sie. Besonders auffällig sind ihre riesigen Augen. Im Verhältnis zur Körpergröße haben die Koboldmakis die größten Augen aller Säugetiere. Ihre Augäpfel sind sogar größer als ihr Gehirn. Mit ihren verlängerten Hinterbeinen können sie weite Sprünge machen. Koboldmakis sind reine Fleischfresser. Am liebsten essen sie Insekten.
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